Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Wespen, Käfer lieben den Naturgarten und helfen mit, das natürliche Gleichgewicht zu erhalten. Hier einige Arten, die uns vor die Linse kamen.

Admiral

Kleiner Fuchs

Distelfalter - gut getarnt

Distelfalter

Eichschrecke auf der Terrasse.

Das Große Heupferd, auch Grüner Schneider, bestens getarnt. In die Hand genommen, kann er seinem Namen alle Ehre machen.

Das Rote Ordensband ist nicht leicht zu entdecken.

Pyramideneule

Hummel auf einer Narzisse

Der Hummelkasten steht ebenerdig in einer geschützten Ecke. Die Einflugöffnung muß für die Insekten frei zugänglich sein.

In unseren beiden Gartenteichen entwickeln sich jedes Jahr Libellen.

Die Libelle ist aus der Larve geschlüpft.

Die Flügel müsen noch trocknen.

Die Larvenhüllen bleiben zurück.

Im Gewächshaus

Hornisse auf Holzsuche für den Nestbau

So haben Schüler im Kunstunterricht Insekten hergestellt.

Im Insektenkasten (links unten) können die Tiere ungestört ihre Brut aufziehen. Die Brutgläser sind nach innen mit einem Wattebausch verschlossen.

Die Kontrolle im August zeigt eine gute Belegung der Brutgläser (ganz unten).

Das Insektennistschilf (rechts unten) ist  für die meisten Hautflügler wie Wespenarten oder Wildbienen gut geeignet. Diese sind auf vorhandene Bohrgänge angewiesen, in denen sie ihre Brutzellen bauen (z. B. in Käferfraßgängen). In unserer auf - und ausgeräumten Landschaft fehlen häufig solche natürlichen Nistplätze.

Am besten hängt man die Nisthilfe an sonnigen, wind - und regengeschützten Stellen auf. Auf jeden Fall auch im Winter im Freien, da die Insekten sonst vorzeitig schlüpfen und zugrunde gehen.

Die Belegung hängt von der Landschaft und dem Bewuchs ab, deshalb sind pauschale Belegungsquoten nicht möglich. Es gilt auszuprobieren, welche Nisthilfe geeignet ist.

Übrigens sind alle Arten friedliebend und Menschen und Haustieren gegenüber völlig ungefährlich!

 

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,

Hell aufgeblüht im Sonnenschein.

Er war ein junger Schmetterling,

Der selig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm

Und nascht und säuselt da herum.

Oft kroch ein Käfer kribbelkrab

Am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling

So schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am meisten ihn entsetzt,

Das Allerschlimmste kam zuletzt

Ein alter Esel fraß die ganze

Von ihm so heiß geliebte Pflanze.

 

                 Wilhelm Busch (1832-1908)

 

 

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