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Hecken ersetzen als lebende Begrenzung im Naturgarten größtenteils Holz - oder Drahtzäune und sterile Mauern. Sie sind vielleicht etwas arbeitsintensiver, weil regelmäßiger Schnitt nötig ist; dafür benötigen sie keine Schutzanstriche.
Sie sind wichtige Kleinbiotope für viele Tierarten, bes. für Vögel, aber auch Insekten. Auch sorgen sie für ein ausgeglichenes Kleinklima, sowie gerade in Nordseenähe für Windschutz.
Das Foto links zeigt unsere Weißdornhecke, die den größten Teil des Grundstücks umgibt. Wir haben sie gewählt, weil sie ausgezeichnete Brutmöglichkeiten für mehrere Vogelarten bietet, dazu dank ihrer Dornen katzensicher ist und dicht wächst. Sie braucht nur einen Schnitt im Jahr.
Im Garten selbst haben wir noch eine kleine Weißdornhecke gepflanzt (rechts), zunächst als Sichtschutz und gartenarchitektonisches Element gedacht. Inzwischen hat sie sich aber als wichtiger kleiner Rückzugsraum für Vögel entwickelt, in den sie bei Gefahr (z.B.Sperber) flüchten.
Die Westseite unseres Gartens wird durch eine Fichtenhecke (unten rechts ) begrenzt, die durch einen alle zwei Jahre durchgeführten Schnitt sehr dicht gewachsen ist. Besonders Amseln bevorzugen diese Hecke als Brutplatz.
Gegen Norden schließlich trennt eine Eibenhecke (unten links) unser Grundstück zum Nachbarn hin. Da deren Früchte giftig sind, ist es ratsam, die Nachbarn darauf aufmerksam zu machen, besonders dann, wenn Kinder da sind.
Eine Hecke sollte im unteren Drittel breiter sein als oben, damit die unteren Zweige ausreichend Licht bekommen. Dadurch bleibt die Hecke gleichmäßig dicht.
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